Eine kleine verschlafene Stadt auf einer Halbinsel im Mangrovensumpf. Aber außerdem auch die Hauptstadt des Landes Gambia: Mit etwa 40.000 Einwohnern ist Banjul sicher eine der kleinsten und charmantesten Hauptstädte Afrikas. Umgeben von sumpfigen Mangrovenwäldern und Wasser, kann die Stadt keine zusätzliche Fläche in Anspruch nehmen. In dem Ballungsraum Serekunda, auf dem Festland direkt angrenzend an Banjul gelegen, konzentriert sich dagegen das Wachstum an Gewerbe, Handel und Bevölkerungsdichte.

Banjul, Oktober 1998
Blick von Banjuls neuem Wahrzeichen, dem Triumphbogen "Arch 22" auf einen Teil der Altstadt mit der Großen Moschee im Hintergrund

Bis zur Unabhängigkeit Gambias 1965 hieß die Stadt Bathurst und war sehr kolonial-britisch geprägt. Heute sind noch einige ältere Gebäude erhalten, es gibt einen großen bunten Markt, einige schattenspendende Parks - viel mehr hat Banjul nicht zu bieten, aber immerhin ist die Stadt nicht allzu hektisch. Der Straßendamm von der Halbinsel durch die Mangrovensümpfe mit dem zweispurigen Highway nach Serekunda ist die einzige Strecke, auf der in Gambia regelmäßiges Rennradtraining möglich ist...

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